NordVPN

Die 5 besten Android-VPNs 2018

Douglas Crawford

Douglas Crawford

Dezember 30, 2017

Ob man sich vor den absurden Überwachungsgesetzen überall auf der Welt schützen will oder zum Freischalten von Inhalten eine IP-Adresse für ein bestimmtes Land benötigt: Mit einem VPN lassen sich beide Probleme lösen. Ein gutes VPN verbirgt alles, was man tut, vor neugierigen Blicken, oder es vergibt eine ausländische IP-Adresse für das benötigte Land. So weit die Kurzzusammenfassung für alle, die es eilig haben. Für eine detailliertere Analyse lies bitte weiter.

Android-Handys und -tablets sind leistungsstarke Computer. Darum ist es beim Benutzen dieser Geräte ebenso wie bei der Arbeit mit einem Desktop-PC oder Laptop unerlässlich, sich mit Hilfe eines VPNs zu schützen. Bedenkt man, dass man das Android-Handy wahrscheinlich in der Tasche oder Handtasche mit sich herumträgt, kann man sogar sagen: Es ist noch wichtiger! Ich habe mir die besten Android-VPNs angesehen und werde hier auch andere Sicherheitsaspekte in Verbindung mit Android-Geräten besprechen.

Wenn es um Sicherheit und Privatsphäre geht, sollte man stets daran denken, dass jedes Handy eine ernsthafte Belastung ist, unabhängig davon, welches Betriebssystem auf ihm läuft. Bei Android-Handys lässt sich die Situation sicherlich verbessern, wenn man die beim Kauf vorhandene Android-Standardversion entfernt und stattdessen eine datenschutzgerechtere ROM aufspielt.

Aber selbst dann sollte man, was Datenschutz betrifft, nicht zu viel erwarten. Nicht-mobilfunkfähige Tablets sind in dieser Hinsicht besser, denn Mobilfunkmasten verfolgen Handys an jedem Ort. Dessen ungeachtet stellen GPS-Lokalisierung und Google-Dienste eine große Bedrohung dar.

Android-VPN-Clients bieten im Allgemeinen alle üblichen Vorteile eines VPNs. Allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Viele Apps senden Daten aller Art direkt an ihre Entwickler.

Welche Konsequenzen dies hat, werde ich weiter diskutieren, nachdem wir uns die Empfehlungen von BestVPN.com für das beste Android-VPN angesehen haben.

Beste VPNs für Android: Übersicht

BestVPN Editor's Choice Award
ExpressVPN Homepage
PROS:
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie
  • Keine Verwendungsprotokolle
  • Server in 78 Ländern
  • Sehr guter Kundenservice
  • P2P : Ja
CONS:
  • Verbindungsprotokolle
  • Etwas kostspielig

Der hervorragende Kundenservice und die Benutzerfreundlichkeit sind die Hauptgründe, warum ExpressVPN bei Android-VPN-Benutzern nach wie vor so beliebt ist. Genau wie die Clients für Windows, Mac und iOS ist auch die ExpressVPN-App für Android einfach aufgebaut, sodass die Bedienung kinderleicht ist. Die Fokussierung auf die Kundenzufriedenheit zeigt sich auch deutlich anhand des täglich rund um die Uhr verfügbaren ExpressVPN-Kundenservices und der branchenführenden 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Android VPNs expressvpn ExpressVPN führt keine Verwendungsprotokolle, erstellt aber Verbindungsprotokolle (Metadatenprotokolle). ExpressVPN sitzt auf den Britischen Jungferninseln, aber wie sich das auf den Datenschutz auswirkt, ist ein wenig unklar. Benutzer in China dürften jedoch die speziellen „Tarnkappen-Server” von ExpressVPN zu schätzen wissen, die ebenfalls mit der Android-App genutzt werden können.

Darüber hinaus gibt es zusätzliche Funktionen wie das Verwenden von drei Verbindungen gleichzeitig, „Tarnkappen-Server” in Hongkong sowie kostenlose SmartDNS.

Hol dir jetzt die beste VPN-App für Android!

Besuchen ExpressVPN »30 Tage Geld-zurück-Garantie
NordVPN Homepage
PROS:
  • Keinerlei Protokolle
  • Sechs Geräte gleichzeitig
  • Server in 47 Ländern
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie
  • „Double-Hop-VPN”
CONS:
  • Bisweilen geringe Geschwindigkeiten

NordVPN mit Sitz in Panama liegt deutlich außerhalb der unmittelbaren Reichweite der NSA. Diesem Unterscheidungsmerkmal verleiht die Firma Nachdruck, indem sie sehr auf Datenschutz bedacht ist. NordVPN erstellt keinerlei Protokolle, verwendet starke Verschlüsselungen und akzeptiert Zahlungen mit Bitcoin. Eventuell werden manche Benutzer die „Double-Hop” genannte VPN-Verkettung von NordVPN wertschätzen, wobei ich deren Nutzen bezweifele. nordvpn-android Die von NordVPN eingesetzte Verschlüsselung ist ebenfalls sehr gut. Die Geschwindigkeiten auf vielen Servern von NordVPN sind zwar eher gering, aber mit etwas Herumprobieren lassen sich auch schnelle Server finden. Android-Benutzer kommen mit einem speziell für sie vorgesehenen Android-VPN-Client auf ihre Kosten, der zusätzlich zu OpenVPN die Verwendung des IKEv2-Protokolls erlaubt.

Zusätzliche Funktionen: P2P, DNS-Leakschutz, Killswitch per App (Desktop-Clients).

IPVanish Homepage
PROS:
  • Keinerlei Protokolle
  • Fünf Verbindungen gleichzeitig
  • SmartDNS inklusive
  • Akzeptiert Bitcoin
  • P2P erlaubt
CONS:
  • Sitz in den USA
  • Mittelprächtiger Kundenservice

Obwohl dieses sehr bekannte Unternehmen in den USA sitzt und somit nicht für Leute mit NSA-Phobie geeignet ist, schneidet es beim Datenschutz sehr gut ab. Es erstellt keinerlei Protokolle, akzeptiert Zahlungen mit Bitcoin und lässt Torrents zu. Als Dreingabe bietet IPVanish jedem Kunden einen kostenlosen SmartDNS-Dienst. ipvanish-android Wie schon der Desktop-Client kommt auch die VPN-App von IPVanish ohne viele Extras aus. Dafür ist sie einfach zu bedienen und läuft gut. Ein tolles VPN für Android.

Außerdem gibt es Apps für Android und iOS sowie Server in 61 Ländern.

HideMyAss Homepage
PROS:
  • Server in 190+ Ländern
  • Zwei gleichzeitige Verbindungen
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie
  • Kann noch Netflix entsperren
CONS:
  • Keeps umfangreiche Protokolle
  • Known, um Benutzer zu verraten

Viertens auf dieser eng gerühmten Liste ist High-Profil VPN-Anbieter, HideMyAss (HMA). HMA verfügt wohl über das größte Server-Netzwerk auf dem Markt - derzeit zählt es in 190 Ländern und zählt - aber dieses Positive wird durch seinen schwerwiegenden Mangel an Privatsphäre gedämpft. HMA hält nicht nur umfangreiche Verbindungsprotokolle, aber es ist bekannt, dass sie ihre Benutzer verraten und Informationen ausgeben, wenn sie von den Behörden gefragt werden. hma-android Einige Vergünstigungen, um den Mangel an Sicherheitsmaßnahmen auszugleichen? HMA ist einer der einzigen Dienste, die noch auf Netflix zugreifen können und Sie können es auf zwei gleichzeitige Verbindungen überwachen. Geben Sie der 30-tägigen Geld-zurück-Garantie einen Blick unten.

5. besten Android-VPNs: StrongVPN

StrongVPN Homepage
PROS:
  • Keine Protokollrichtlinien
  • Server in über 24 Ländern
  • Fünf gleichzeitige Verbindungen
  • Fünf-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • Exzellenter Kundendienst
CONS:
  • Ein wenig langsam
  • Random VPN-Protokollzuweisung
  • US Unternehmen

StrongVPN ist ein weiterer US-basierter VPN-Anbieter, der ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, wenn Sie auf dem Markt für ein VPN für Android sind. Wenn Sie ein einjähriges Abonnement bekommen, zahlen Sie für 5,89 € monatlich. Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass Sie ein Abonnement für bis zu fünf Ihrer Geräte verwenden können!

StrongVPN bietet neben der brieffreundlichen Preisgestaltung weitere Vorteile. Dies beinhaltet die Annahme von Bitcoin als Zahlungsmittel, Zero Logs, Server in über 24 Ländern und eine besonders starke Verschlüsselung. Darüber hinaus können Sie diese selbst erleben, ohne sich an den Service zu halten, dank der Fünf-Tage-Geld-zurück-Garantie von StrongVPN.

Liste der besten Android-VPNs: Überlegungen

VPN-Apps für Android

VPN-Apps für Android gibt es grundsätzlich in zwei Varianten: individuell entwickelte VPN-Apps von VPN-Anbietern und OpenVPN-Standardapps, die so konfiguriert werden können, dass sie mit jedem VPN-Dienst laufen, der OpenVPN unterstützt. Individuell entwickelte VPN-Apps lassen sich wesentlich einfacher einrichten, da sie vorkonfiguriert sind. Und anders als VPN-Apps für iOS, unterstützen fast alle individuell entwickelten VPN-Apps für Android das OpenVPN-Protokoll.

Das ist super, aber es sollte auch erwähnt werden, dass die Open-Source-App OpenVPN für Android weitaus umfangreicher ausgestattet ist als ihre Open-Source-Schwester für Desktop-PCs.

Android DNS leak

Anders als die individuell entwickelten Android-VPN-Apps vieler anderer Anbieter verfügt OpenVPN für Android über IPv4- und IPv6-Leakschutz sowie WebRT-Leakschutz. OpenVPN lässt sich zudem so konfigurieren, dass es als Killswitch dient. Sieh dir die Komplettanleitung zu IP-Leaks an, um Informationen zu diesen Funktionen zu erhalten.

Über die Grenzen von VPN-Apps für Android

Genau wie bei Desktop-Computern verschlüsselt ein VPN die Daten und verschleiert die IP-Adresse für alle Internetverbindungen. Von daher ist man mit einem VPN vollständig geschützt, wenn man über den Browser auf Webseiten zugreift, um P2P-Downloads durchzuführen. Aber:

Apps senden Daten direkt an ihre Entwickler. Je nachdem, welche Berechtigungen man den Apps erteilt, kann es sich dabei um eine große Menge an persönlichen Daten handeln, einschließlich Informationen zum Mobilfunknetz, Registrierungsdaten, GPS-Standortdaten und viele andere mehr.

Hast du dich eigentlich noch nie gefragt, wozu jene praktische Wasserwaagen-App, die du dir heruntergeladen hast, die Berechtigung zum Zugriff auf Standortdaten, Dateien, Fotos, Mikrofon und Kontakte braucht? Viele kostenlose Apps finanzieren sich, indem sie von den Benutzern persönliche Daten sammeln und diese an Werbe- und Analyseunternehmen verkaufen.

Außerdem: Selbst wenn der App-Entwickler „legitimiert” ist, macht Google es ihm viel zu einfach, dennoch alle Daten zu sammeln. Das bedeutet, dass selbst die Entwickler von scheinbar ganz harmlosen Apps in der Regel viel zu viel über den Benutzer wissen. Und App-Entwickler wie Facebook sind alles andere als „harmlos”!

Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist die Werbung, die in vielen Apps zum Finanzieren des Produkts eingeblendet wird, für sich genommen schon ein blanker Datenschutz-Albtraum!

Deshalb sollte man, um von allen Vorteilen eines VPNs auf einem mobilen Gerät zu profitieren, statt einer bestimmten App lieber den Browser verwenden, um auf die Webseiten oder die Webschnittstellen zuzugreifen – am besten den datenschutzgerechten Open-Source-Browser Firefox.

Undichte Apps

Das Problem besteht darin, dass mobile Apps oft „undicht” sind, sodass Organisationen wie die NSA oder GCHQ die Benutzer ausspionieren können.

Tatsächlich, wie aus den von Edward Snowden eingesehenen Dokumenten hervorgeht, liefern undichte Smartphone-Apps Informationen über alles, „vom Handymodell über die Displaygröße bis hin zu persönlichen Daten wie Alter, Geschlecht und Standort des Benutzers, ja sogar intimste Informationen wie die sexuelle Orientierung”. Den Unterlagen zufolge erfasste eine App sogar bestimmte sexuelle Vorlieben – zum Beispiel, ob der Benutzer ein Swinger ist oder nicht.

Leaky apps
Aus irgendwelchen Gründen richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit in Bezug auf undichte Apps vornehmlich auf Spiele-Apps, insbesondere auf „Angry Birds”. Dabei sammelt jede Art von App zu viele Daten über den Benutzer, wobei Social-Media-Apps zu den größten Übeltätern zählen. Die Facebook-App beispielsweise sammelt detaillierte Standortdaten und erfordert die Berechtigung, auf die SMS-Nachrichten des Benutzers zugreifen zu dürfen.

Android Marshmallow (6.0 und höher) gibt dem Benutzer viel mehr Kontrolle über App-Berechtigungen. Aber wenn man einer App die verlangten Berechtigungen verweigert, funktioniert sie häufig nicht. Man sollte also grundsätzlich, wann immer es möglich ist, die Verwendung von Apps vermeiden (Ausnahme: VPN-Apps).

Besser den mobilen Browser verwenden!

VPNs für Android sind oft nur von begrenztem Nutzen, wenn man Apps verwendet, denn Apps können auf IP- und Standortdaten direkt vom Handy aus zugreifen und somit das VPN umgehen. Wer dagegen auf die Dienste der Anbieter über deren Webportale zugreift, profitiert von allen allen üblichen Vorteilen eines VPNs.

Sehr gute Datenschutz-Erweiterungen für Firefox

Ich empfehle, zusätzlich zu einem Android-VPN auch den Firefox-Browser für Android zu verwenden. Der ist nämlich nicht nur zu 100 Prozent quelloffen (Open Source), sondern unterstützt auch fantastische Browsererweiterungen, die den Datenschutz verbessern:

  • uBlock Origin – Ein einfacher FOSS-Werbeblocker, der zugleich als Anti-Tracking-Erweiterung zum Schutz vor Nachverfolgung dient.
  • HTTPS Everywhere – Wurde von EFF entwickelt, versucht sicherzustellen, dass man sich stets über eine sichere HTTPS-Verbindung mit Webseiten verbindet, sofern eine solche verfügbar ist.
  • Self-Destructing Cookies – Cookies werden automatisch gelöscht, sobald man den Browsertab schließt, der die Cookies gesetzt hat. Dies bietet einen guten Schutz vor der Verfolgung durch Cookies, ohne dass dabei Webseiten „abgeschaltet” werden. Zudem schützt man sich auf diese Weise gegen Flash- oder Zombie-Cookies und vor ETags, und der DOM-Speicher wird gelöscht.

Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Verwendung von Browsererweiterungen die Anfälligkeit für Browser-Fingerprinting erhöht.

Android-Handys verschlüsseln

Außer durch die Verwendung von Browsererweiterungen und Android-VPNs lässt sich die Sicherheit von Android-Geräten auch durch das Verschlüsseln der darauf befindlichen Daten erhöhen. Dies schließt die Daten auf sämtlichen SD-Karten mit ein.

Das birgt auf jeden Fall Vor- und Nachteile. Meiner persönlichen Auffassung nach ist es die erhöhte Sicherheit mehr als wert, dass man eine um circa 9 % verminderte Geräteleistung (die mir in der Praxis ohnehin gar nicht auffällt) in Kauf nimmt.

Android phone encryption

Ein größeres Problem ist, dass man dasselbe Masterpasswort verwenden muss, welches man zum Aufheben der Handy-Bildschirmsperre benötigt. Dies kann zur wahren Qual werden, wenn man (und das sollte man) ein starkes Passwort verwendet. Verfügt das Handy allerdings über einen Fingerabdruck-Scanner, ist das ein viel geringeres Problem.

Siehe hierzu auch Wie man Android-Handys verschlüsselt (vollständige Anleitung).

Signal verwenden

Gewöhnliche Anrufe und SMS, die vom Android-Handy aus gesendet werden, sind nicht sicher. Sie lassen sich auch nicht sicher machen. Und es geht nicht nur um die NSA oder GCHQ: Überall sind Regierungen – falls sie es nicht schon getan haben – versessen darauf, sämtliche Anrufe und SMS erfassen, zumindest in Form von Metadaten.

Signal 1

Signal von Whisper Systems gilt weithin als sicherste VoIP- und Textnachrichten-App, die es gibt. Sie ist quelloffen (Open Source) und verwendet für Sprachanrufe und Textnachrichten eine sichere End-to-End-Verschlüsselung. Das bedeutet: Niemand – kein Hacker, kein Internetprovider und auch nicht die NSA – kann Konversationen belauschen.

Zudem ist die App so leicht zu bedienen, dass man sogar Freunde und Verwandte überzeugen könnte, sie auszuprobieren.

Spiele ein sichereres, benutzerdefiniertes ROM auf dein Gerät auf

Android wird von Google entwickelt, einem Unternehmen, dessen Geschäftsmodell darauf beruht, die Privatsphäre zu verletzen, um zielgerichtet Werbung zu zeigen. Die größten Datenschutzsünder bei Android sind Google-Apps (Gapps). Dabei handelt es sich um die firmeneigenen Marken-Apps von Google die auf den meisten Android-Geräten vorinstalliert sind, wie etwa der Play Store, Gmail, Maps und so weiter.

Leider hat Google Android als eine (weitgehend) quelloffene Open-Source-Plattform entwickelt. Unabhängige Entwickler haben deshalb den Android zugrundeliegenden Quellcode modifiziert, um alternative Versionen des Betriebssystems zu erstellen, welche als ROMs bekannt sind.

Diese ROMs sind häufig viel sicherer als die Standardversionen von Android und haben aufgrund von Lizenzbeschränkungen keine vorinstallierten Google-Apps (Gapps). Benutzer, die Wert auf Bequemlichkeit legen, können die Gapps in der Regel herunterladen und installieren, aber wer eine Android-Version ohne Google-Apps verwendet, trägt enorm zum Schutz der eigenen Daten bei.

CyanogenMod custom ROM

CyanogenMod ist die mit Abstand beliebteste benutzerdefinierte Android-ROM. Sie bietet im Vergleich zum „herkömmlichen” Android jede Menge Sicherheit und viel mehr Datenschutz. Wer eine wirklich hartgesottene Android-Version sucht, der sollte CopperheadOS (nur für Nexus 9, Nexus 5X und Nexus 6P) in Erwägung ziehen.

Anmerkung des Autors: CyanogenMod wird nicht mehr unterstützt. Cyanogen Apps bietet Benutzern von CyanogenMod Zugriff auf Apps, die bisher nur auf Cyanogen-Betriebssystemen zur Verfügung standen.

Wie man in Android eine VPN-Verbindung einrichtet

Individuell entwickelte VPN-Apps verwenden

Mittlerweile stellen viele VPN-Anbieter individuell entwickelte VPN-Apps zur Verfügung. Diese Apps können in der Regel genau wie jede andere Android-App ganz normal im Play Store heruntergeladen und anschließend installiert werden. Datenschutz-Freaks, die Google-Apps lieber meiden möchten, können fast immer die Rohdatendatei (.apk) von ihrem Anbieter erhalten.

Manuelle Einrichtung eines VPN (PPTP und L2TP/IPsec)

1. Öffne die VPN-Einstellungen. Dies ist von einer Android-Version zur anderen etwas unterschiedlich, aber im Allgemeinen gilt: Gehe zu Einstellungen –> Weitere Netzwerke –> VPN. Zu beachten ist, dass man hierzu einen Sperrbildschirm einrichten muss, falls dies noch nicht geschehen ist. Einfach den Bildschirmanweisungen folgen.

2. Tippe auf „+”, um ein VPN-Netzwerk hinzuzufügen. Gib einen Namen für deine VPN-Verbindung ein, wähle „Typ” und gib die Daten ein, die dir dein VPN-Anbieter mitgeteilt hat.

Android PPTP

Die Einrichtung von PPPT ist lächerlich einfach, aber auch schrecklich unsicher. Lohnt sich also nicht.

Android L2TP 1

Die Einrichtung von L2TP/IPsec ist ebenfalls ziemlich einfach, bietet aber viel mehr Sicherheit. Für gewöhnlich muss man einen langen vorinstallierten Schlüssel eingeben. Um das VPN zu starten, gehe zu den VPN-Einstellungen (Schritt 1), tippe auf die gewünschte VPN-Verbindung und gib den Benutzernamen sowie das Passwort für das VPN ein.

3. Um das VPN zu starten, gehe zu den VPN-Einstellungen (Schritt 1), tippe auf die gewünschte VPN-Verbindung und gib den Benutzernamen sowie das Passwort für das VPN ein.

Android VPN connected

Et voilà! Du bist verbunden.

Achte auf das Schlüssel-Symbol in der Taskleiste. Daran erkennst du, dass du mit einem VPN-Server verbunden bist.

Manuelle Einrichtung von OpenVPN

OpenVPN Connect ist eine gute, ja perfekte App, aber in dieser Anleitung verwende ich das umfangreicher ausgestattete, quelloffene OpenVPN für Android. In der Version 2.4.0 verfügt OpenVPN über vollständigen IPv4- und IPv6-Leakschutz und WebRTC-Leakschutz. Und wie ich oben bereits sagte, lässt es sich so konfigurieren, dass es als Killswitch dient.

1. Lade die OpenVPN-Konfigurationsdateien von der Webseite deines VPN-Anbieters herunter. Anschließend kannst du sie (falls erforderlich) entpacken und in einen Ordner auf deinem Android-Gerät übertragen.
Du kannst die Dateien bei Bedarf auch direkt auf dein Android-Gerät herunterladen und mit einer App wie ZArchiver entpacken.

2. Lade OpenVPN für Android herunter (falls noch nicht geschehen), installiere und starte es. Tippe auf das „+”-Symbol oben rechts auf dem Bildschirm, um ein Profil hinzuzufügen. Gib dem Profil einen passenden Namen und tippe dann auf „Importieren”.

Android ovpn 1

3. Navigiere zu dem Ordner, in dem du die entpackten OpenVPN-Konfigurationsdateien gespeichert hast, und wähle einen Server aus (sofern mehr als eine .ovpn-Datei heruntergeladen wurde). Tippe nach dem Importieren auf das Häkchen (✔), um fortzufahren.

Android ovpn 2

4. Danach siehst du unter dem Reiter „Profile” den Namen des Servers. Um das VPN zu starten, tippe einfach auf den Namen des Servers, mit dem du dich verbinden willst.

Android ovpn 3

Viele Anbieter stellen alle benötigten Schlüssel und Kontoinformationen in kundenspezifischen .ovpn-Dateien zur Verfügung, sodass keine weitere Konfiguration erforderlich ist. Einige verlangen möglicherweise, dass man seine Kontoinformationen und andere Daten eingibt. Genaue Anweisungen erhältst du anhand der Dokumentation deines Anbieters.

Fazit

Wie immer, wenn es um Sicherheit und Datenschutz im Internet geht, sollte man VPNs für Android als unverzichtbare Werkzeuge für den Schutz der Privatsphäre begreifen. Solange man den Browser verwendet, um auf Dienste zuzugreifen, sind, genau wie bei VPNs auf Desktop-Computern, alle Vorteile gegeben.

Ebenso gilt, dass keine Wunderwaffe gegen Sicherheits- und Datenschutzprobleme existiert. Das gilt insbesondere für mobile Geräte, die man grundsätzlich als unsicher betrachten sollte. Wie wir weiter oben besprochen haben, gibt es aber sehr wohl Dinge, die man tun kann, um die Situation zu verbessern – zum Beispiel VPNs für Android verwenden, wobei man sich aber über deren Grenzen im Klaren sein und dementsprechend handeln sollte.

Beste VPNs für Android: Übersicht

Douglas Crawford

I am a freelance writer, technology enthusiast, and lover of life who enjoys spinning words and sharing knowledge for a living. You can now follow me on Twitter - @douglasjcrawf.

31 Antworten auf “Die 5 besten Android-VPNs 2018

  1. First I want to say that this website was God sent.. So much important information and very easy to follow..
    I recently started looking into VPN services when a few apps I use were unreachable through a Pocket WiFi connection at a friends house…
    One of the apps provided a link to Play Store and I discovered **Protect Free VPN+Data Manager** by Onavo.. It seemed to do the trick so I stuck with it for awhile.. I did a little research and read a few comments by Play Store users and noticed that there was more than meets the eye.. After reading their Privacy Policies I discovered that a lot of data can be shared for whatever reason.. I figured well its a “Free” service so I shouldn’t complain.. No biggie because I don’t require to use it so much and I use **Greenify** (with my rooted phone) to keep it from from using my data in the background..
    Well long story short I noticed a mass amount of “Free” VPNs during my Play Store searches and came across **Ultra VPN – Unlimited Proxy & Hide IP** by Digital Seo Web.. Overall it seems to do the job with plenty of countries to chose from..
    Have you had any reviews for this app? I couldn’t find anything searching this site.. Thanks in advance for your professional insight. BestVPN Rocks!!

    1. Hi Sir rioco,

      I’m g;lad you find this website useful! I am not familiar with the VPN servcice you mention. Unfortunately there are literally hundreds of free Android-only VPN services out there, and most of simply cannot be trusted. We always recommend using a paid-for VPN from a reputable and established provider instead. A quick look tells me the Ultra VPN shows no ads, so you have to ask yourself how it makes money (and it will!). Unlike many more reputable VPNs, it is not being offered for free in the hope that you will upgrade to a more fully-featured premium plan.

  2. Your explanation of the advantages of VPN seems to include the following:
    (1) Greater safety from being hacked by those who want to pirate your personal information.
    (2) Greater safety from being detected while hacking, e.g., downloading pirated material.
    I suspect that these different goals are somewhat contradictory, because any party which will help you achieve (2) necessarily operates with a level of closed secrecy which leaves you vulnerable to violation of (1). Moreover, it is natural that criminal hackers would gravitate to operating piracy-enabling systems to attract user-victims because those user-victims would be less likely to report any violations of personal privacy.
    Since long before the internet was even born, some criminals have always specialized in leveraging information about illegal or embarrassing conduct to enrich themselves, and positioned themselves accordingly.
    For this reason, I suspect that relaying communications via Panama is not a good way to ensure your information is kept out of the hands of hackers.

    1. Hi Charlie,

      Um… well, other than the fact that downloading pirated material has got nothing to do with hacking…

      – a VPN will prevent your ISP and governmnet from tracking everything you do online. If you live in the US, it will therefore also prevent your ISP selling your entire browsing history to its advertising partners.
      – a VPN will also help prevent websites you visit from knowing who you and tracking you as you surf the internet in order to target highly personalized ads at you.
      – for the above reasons a huge number of ordinary law abiding internet users are turning to VPNs in order to have some kind of privacy when online.
      – cowboy and criminal VPN services do exist, which is why it is important to use well-established, respected and trustworthy providers whose business model relies on them respecting (and, indeed, protecting) their customers privacy.

    1. Private Internet Access is a good VPN and it is cheap. However, it has been suffering from a lot of complaints about close to none existent support in recent months. For this reason, it has slipped off some of our lists. Android users aren’t always techy minded and do need help at times, and a help service that can take weeks to get back to consumers simply isn’t considered good enough to recommend to Android users at this time.

        1. Hi fer,

          I can only say that downloading copyrighted content is expressly prohibited is VyprVPN’s ToS, and that we have received complaints by readers that their accounts have been blocked for torrenting. Please see the comments section of our VyprVPN Review.

    1. Hi Ernest,

      Thanks to its closed eco-system, iOS devices are very secure. But they are not in any way private, as they tell Apple a great deal of information about you. Windows is neither secure nor private and neither is Android by default. You can make Android more private, however, by flahing it with an open source ROM that does not use Google Apps (e.g. Copperhead).

    1. Hi again Nicolaï,

      In my view HMA is one of the worst VPN services on the market. I finds its software clunky, its encryption to be meh, and connections slow. Even more damning, this UK company keeps details logs and has quite the track record for handing over them over to the authorities.

  3. Thanks Douglas dor article and others for comments. As a total newbie, I am curious as to why you Douglas emphasize so strongly your opposition to GooglApps but then sign off from Google+ ? Contradiction of terms ?
    Thanks. Peace!

    1. Hi Nicolaï,

      To some extent I must admit this is a case of “Do what I say, not what I do.” That said, although I work as an editor here at BestVPN.com, I am also a freelance writer. Many clients prefer me to have a G+ plus page as this is great for providing a cross-publication Author’s profile. If you actually visit my G+ page, though, you will see that I do not take much care over its upkeep.

  4. You’re stup I’d if you think being based in US is not safe and outside US in places like Panama keepa you out of the reach of certain agencies. You have rights as a citizen in anerica. Dumbasaws

    1. Hi Tay,

      As Snowden proved, the NSA and its ilk do not give a rat’s ass about the constitutional rights of US citizens. At least places such as Panama are outside its ability to directly come and subpoena the VPN company and force it log users’ activity and hand that data over to US authorities.

  5. How is it possible to make a best VPN list without AirVPN? Seriously. ExpressVPN has “connection logs” as one of its cons in your list. But in all other lists, AirVPNs main (and often only) con is “too techy”. What’s most important in a VPN? Too techy or having connection logs? You know the answer.

    1. Hi Peter,

      If you have read any of my stuff, you will know that I am a big AirVPN fan (in fact I use it as my personal VPN). The reason it is not on this Android-specific list is easy – AirVPN does not offer a dedicated Android client. As I also discuss in this article, this is not a major problem, as the OpenVPN for Android app is rather excellent, but it does mean that it does not qualify for this category.

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