Douglas Crawford

Douglas Crawford

Juni 21, 2018

NordVPN ist ein VPN-Anbieter mit Sitz in Panama, der keine Logs anlegt. Allein das macht den Dienst für Privatsphärenfanatiker zu einer der besten verfügbaren VPN-Optionen. Wie dieser Testbericht über NordVPN im Weiteren zeigen wird, handelt es sich außerdem um einen sehr funktionsreichen Dienst. IPv6-Leaks sind allerdings ein wesentliches Problem und der Support war eine kolossale Enttäuschung, als ich ihn brauchte. Zudem scheint der Dienst recht überlastet, was zu Problemen bei der Performance führt. Diese Schwierigkeiten sind allerdings nicht fatal und es gibt dennoch viele Gründe, die ihn empfehlenswert machen.

  • ProsVORTEILE
  • Keine Logs
  • Sitz in Panama (hervorragend für Privatsphäre)
  • Sechs gleichzeitige Verbindungen
  • Server in 58 Ländern
  • P2P: Ja
  • ConsNACHTEILE
  • IPv6-Leaks/li>
  • Furchtbarer Support
  • Stark schwankende Performance

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Preise und Tarife

NordVPN bietet nur einen einzigen Tarif an. Dieser kostet bei monatlicher Zahlungsweise 11,95 $ im Monat, wobei es Ermäßigungen für lange Laufzeiten gibt. Bucht man beispielsweise ein ganzes Jahr, so fällt der Preis auf sehr annehmbare 5,75 $ pro Monat.

Es lässt sich ein kostenloser dreitägiger Testzeitraum nutzen, für den keine Zahlungsdaten angegeben werden müssen. Außerdem bietet NordVPN eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

NordVPN akzeptiert Zahlungen per Kredit-/Debitkarte und PayPal. Darüber hinaus wird auch Bitcoin akzeptiert, was eine potenziell anonyme Bezahlung ermöglicht. Denk aber wie immer bitte daran, dass NordVPN dennoch deine tatsächliche IP-Adresse kennen wird.

Über Paymentwall als Zahlungspartner von NordVPN stehen weitere Zahlungsarten zur Verfügung.

NordVPN Referrals

Features

NordVPN hat seinen Sitz in Panama. Alle Kunden erhalten die folgenden Features:

  • Sechs gleichzeitige Verbindungen
  • Server in 58 Ländern
  • Auswahl zwischen den Protokollen IKEv2, OpenVPN, PPTP, L2TP und IPSec VPN
  • P2P: Ja
  • Dedizierte IP auf Anfrage erhältlich
  • Smart-DNS-Dienst
  • Double VPN
  • Tor über VPN
  • Web-Proxy und Web-Proxy-Erweiterung für Chrome (kostenlos)
  • Socks5-Proxys
  • VPN-Zugriff für China über obfsproxy
  • DNS-Server (nützlich bei manueller Konfiguration einer sicheren VPN-Verbindung)

Wie immer empfehle ich – wo möglich – die Nutzung des OpenVPN-Protokolls (wobei aber IKEv2 ebenfalls gut ist).
Obwohl sechs Geräte auf einmal mit dem Dienst verbunden werden können, muss man für die VPN-Verbindungen verschiedene Protokolle wählen, wenn man Geräte mit demselben Server verbindet. TCP und UDP zählen als unterschiedliche Protokolle. Man kann also ein Gerät per TCP und ein anderes per UDP verbinden.

Das bedeutet, dass insgesamt vier Geräte auf einmal mit einem Server verbunden sein können – über L2TP, PPTP, OpenVPN TCP und OpenVPN UDP. Wenn man zwei weitere Geräte zu Hause hat, lassen sich diese über zwei beliebige Protokolle mit einem weiteren Server verbinden.

Ich persönlich halte dies für keine wesentliche Einschränkung und das Zulassen von sechs Geräten zur gleichen Zeit ist eine großzügige Regelung.

Der Socks5 proxyist speziell für Downloader nützlich, die nur ihre Torrent-Clients über den Proxy leiten oder für besondere Absicherung eine doppelte Proxy-Verbindung mit einem VPN aufbauen möchten.

Smart DNS (“Smart Play”)

Smart DNS ist eine Technologie, mit der durch Auflösen deiner DNS-Abfragen an einem festgelegten Standort Geospoofing möglich ist. Dadurch eignet es sich perfekt zum Streamen von Inhalten, die durch Geoblocking geschützt sind.

Laut NordVPN können Nutzer mittels NordVPN SmartPlay auf über 150 Streamingdienste zugreifen. Dazu gehören Hulu, Amazon Prime, ABC Go, Zattoo, Cartoon Network, Shudder, WeTV.com, Telemundo, VH1, Vevo, TNT Drama, Sundance.tv, StarTrek, Spike, PBS, Slacker, NBC Sports, FoodNetwork, DramaFever, Discovery, Crackle und viele weitere.

Smart DNS ist bei NordVPN recht ungewöhnlich umgesetzt. Zum einen wird eine verschlüsselte Proxy-Verbindung verwendet. Ich bin mir allerdings nicht sicher, welchen Vorteil das gegenüber einer unverschlüsselten Verbindung bringt, denn bei Smart DNS geht es nicht wirklich um Sicherheit oder Privatsphäre.

Zum anderen erfordert es keine zusätzliche Konfiguration. Es läuft in allen NordVPN-Apps und stellt bei vorhandener Verbindung mit einem VPN-Server zunächst fest, ob für den Streamingdienst solch eine Verbindung erforderlich ist. Dann leitet es dich – falls nötig – entsprechend um.

In der Praxis bedeutete das: Ich konnte selbst dann das amerikanische Netflix schauen, wenn ich mit einem Server außerhalb der USA verbunden war. Beim BBC iPlayer hat das allerdings nicht funktioniert.

Ein Nachteil dieses Setups liegt darin, dass sich das Smart DNS von NordVPN nicht für den Betrieb auf Geräten konfigurieren lässt, auf denen kein VPN-Client ausgeführt werden kann – zum Beispiel auf deinem Smart-TV, deiner Konsole oder deinem Roku.

Double VPN

Dieses recht außergewöhnliche NordVPN-Feature erlaubt dir das „Verketten“ von VPN-Servern, sodass deine Daten auf dem Weg zwischen dir und dem Internet über zwei oder mehr VPN-Server geleitet werden.

Dein PC/Gerät -> VPN-Server 1 -> VPN-Server 2 -> Internet

NordVPN double-hop

Wie man sieht, werden die Daten beim Verlassen eines Servers jeweils erneut verschlüsselt

NordVPN double vpn

NordVPN bietet jetzt verschiedene Kombinationen für Double VPN.

Ein solches Hintereinanderschalten kann einige Sicherheitsvorteile mit sich bringen, führt aber immer zu erheblichen Geschwindigkeitseinbußen. Wie ich in diesem Artikel, darlege, halte ich die Vorteile eines „Double-hop“-VPN bezüglich Privatsphäre und Sicherheit für ziemlich begrenzt. Ich sehe aber, dass dieser Standpunkt nicht von jedem geteilt wird. Für diejenigen, die Wert auf das Feature legen, ist NordVPN einer von lediglich zwei mir bekannten Providern, die es anbieten (der andere ist IVPN).

Tor über VPN

Wenn dich eine vollständige Besprechung der Vor- und Nachteile von Tor über VPN (oder „Onion over VPN“, wie es bei NordVPN heißt) interessiert, siehe bitte hier. In dieser Konfiguration verbindest du dich zuerst mit einem NordVPN-Server und dann mit dem Tor-Netzwerk, bevor du auf das Internet zugreifst:

Dein Rechner -> VPN -> Tor -> Internet

NordVPN erreicht dies mittels einer OpenVPN-Konfigurationsdatei, die deine Daten transparent vom VPN-Tunnel in das Tor-Netzwerk leitet. Das heißt, die Vorteile von Tor über VPN gelten für deine gesamte Internetverbindung.

Dieses Setup bietet zwar einige Vorteile in Sachen Privatsphäre und Sicherheit, ein ähnlicher Effekt lässt sich aber erzielen, indem man einfach den Tor-Browser verwendet und dabei mit dem VPN verbunden ist. Und vor allen Dingen: Ein solches Setup ist weitaus sicherer als die von NordVPN angebotene Methode.

Tor über VPN (egal, wie man es umsetzt) wird deine Internetgeschwindigkeit deutlich reduzieren, da diese durch die Nutzung des (sehr langsamen) Tor-Netzwerks und des VPN gleich doppelt beeinträchtigt wird.

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Privatsphäre

NordVPN hat seinen Sitz in Panama und verspricht, dass keinerlei Logs geführt werden:

„NordVPN unternimmt keinerlei Überwachung, Speicherung oder Aufzeichnung von Protokollen über VPN-Nutzer. Wir speichern keine Verbindungszeitstempel, keine Daten über die genutzte Bandbreite, keine Protokolle des Datenverkehrs und keine IP-Adressen.”

Panama hat ein komplett unzensiertes Internet und es gibt keinerlei staatliche Kontrolle. Hinzu kommt die sichere Lage außerhalb des direkten Einflussbereichs von NSA und GCHQ.

Der bloße Umstand, dass dieser nicht loggende VPN-Anbieter in Panama sitzt, macht ihn tatsächlich zu einer der besten Optionen, die Privatsphärenfanatikern zur Verfügung stehen.

Sicherheit

NordVPN verwendet für seine OpenVPN-Verbindungen die Cipher Suite DHE-RSA-AES256-SHA. Dies lässt mit ziemlicher Sicherheit auf gewöhnliche RSA-2048-Verschlüsselung und Authentifizierung per HMAC SHA1 schließen, was genau angemessen ist. Ein Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch liefert Perfect Forward Secrecy.

OpenVPN Encryption
Cipher
AES-256
Data Auth
HMAC SHA1
Handshake
RSA-2028
Forward Secrecy
DHE
Logs & Legal
Connection
None
Traffic
None
Country
Panama

Beachtenswert ist, dass auch die iOS-App von NordVPN auf eindrucksvollem Niveau verschlüsselt – bei den zum Aushandeln der Schlüssel verwendeten IKE-Chiffren (Phase 1) handelt es sich um AES-256-GCM für die Verschlüsselung und SHA2-384 zur Gewährleistung der Integrität in Verbindung mit Perfect Forward Secrecy und 3072 Bit langen Diffie-Hellman-Schlüsseln.

Ungewöhnlich ist, dass der NordVPN-Client für Mac OS X nicht OpenVPN, sondern IKv2 mit dem NGE-Protokoll („Next Generation Encryption“) von Cisco verwendet.
Mehr Informationen über die Fachbegriffe im Bereich VPN-Verschlüsselung findest du hier.

Wie die meisten VPN-Anbieter setzt NordVPN gemeinsam benutzte (also keine eindeutigen) .opvpn-Zertifikate ein. Verbindungen sind entsprechend nur mit Nutzername und Passwort gesichert. Das ist nicht ideal, sollte aber in den meisten Fällen ausreichen.

Der Desktop-Client von NordVPN besitzt einen pro App einstellbaren Kill Switch und verhindert IPv4-DNS-Leaks. Er verhindert jedoch keine IPv6-Leaks (siehe unten).

Die Website

Die Website von NordVPN ist recht ansprechend in einem blau-weißen Farbschema gestaltet und präsentiert sich allgemein gut. Ein FAQ-Teil erläutert die Funktion der meisten NordVPN-Dienste, scheut sich aber tendenziell vor der Angabe allzu vieler technischer Details.

NordVPN servers

NordVPN-Serverliste.

Ein schönes Feature der Website ist eine Seite, die den Status der NordVPN-Server anzeigt. Hier wird nebst Angaben zu Serverlast und den vom jeweiligen Server unterstützten VPN-Protokollen übersichtlich die Verfügbarkeit der spezialisierten Server angezeigt.

Support

Ein 24-Stunden-Kundensupport wird über ein Ticketsystem (Webformular) sowie per Facebook, Twitter oder E-Mail angeboten. Zudem besteht die Möglichkeit eines Live-Chats. Wenn ich mich per Live-Chat an den Support gewandt habe, bekam ich üblicherweise sofort oder sehr schnell eine Antwort.

Die Unterstützung, die ich zu einem ernsthaften Problem erhielt, lässt sich aber leider bestenfalls als inakzeptabel bezeichnen. Der Windows-Client funktionierte bei mir zu Anfang nicht. Dies rührte ziemlich sicher daher, dass ich beruflich bedingt so viele VPN-Programme getestet hatte. Der Fehler lag also bei meinem System, nicht in der Software von NordVPN.

Als ich aber das Support-Team um Hilfe bat, wurde mir knapp mitgeteilt, es handle sich um ein bekanntes Problem und ich solle stattdessen manuell P2TP konfigurieren! Als ich Druck machte, wurde mir gesagt, dass das Problem nicht alle Nutzer betreffe und man nicht vorhabe, es zu beheben.

Erst als BestVPN.com gegenüber der Geschäftsführung von NordVPN offiziell eine größere Sache daraus machte, wurde ernsthaft versucht, mir zu helfen. Wie gesagt stellte sich mein VPN-mäßig überladenes System als das Problem heraus. Mit dem Windows-Client von NordVPN ist alles in Ordnung, vom NordVPN-Support bin ich allerdings eindeutig nicht begeistert.

Es stehen darüber hinaus eine kleine Wissensdatenbank und verschiedene Setup-Tutorials zur Verfügung. Zudem werden in einem regelmäßig aktualisierten Blog sowohl Probleme aus dem Bereich Internetsicherheit im Allgemeinen als auch NordVPN-spezifische Themen behandelt.

Der Ablauf

Registrierung

Die Registrierung für den Dienst ist unkompliziert. Es ist eine gültige E-Mail-Adresse erforderlich, dies kann jedoch ohne Weiteres eine Wegwerfadresse sein. Deine Zahlungsdaten werden NordVPN ohnehin bekannt sein, es sei denn natürlich, du zahlst mit Bitcoin.

Nach der Registrierung kannst du sofort die NordVPN-Software herunterladen und erhältst eine Bestätigungsmail mit einigen nützlichen Links.

Der NordVPN-Client für Windows

NordVPN Windows 2

Die Karte sieht hübsch aus. Für VPN-Einsteiger könnte der Verbindungsassistent (unten links) praktisch sein.

NordVPN Windows 3

Wie wir schon gesehen haben, lässt sich aus zahlreichen Servern wählen. Dazu gehören viele spezialisierte Server.

NordVPN Windows 4

Es gibt einen pro App einstellbaren Kill Switch. Du kannst entscheiden, welche Apps bei einer Trennung der VPN-Verbindung geschlossen werden. Das ist zwar sehr praktisch – beachte aber, dass es sich nicht um einen firewallbasierten Kill Switch handelt. Wenn also der NordVPN-Client selbst abstürzt, werden die festgelegten Apps nicht geschlossen und können weiter auf das Internet zugreifen.

NordVPN Windows 5

Schutz gegen DNS-Leaks ist standardmäßig aktiviert.

Der NordVPN-Client für Windows bietet somit umfassende Funktionen, sieht gut aus und ist benutzerfreundlich.

Performance (Geschwindigkeit, DNS, WebRTC und IPv6-Tests)

Alle Tests wurden über meinen Faseranschluss von Virgin UK (50 Mbps/3 Mbps) mit OpenVPN UDP durchgeführt.

Die Diagramme zeigen für jeden Server und Standort die höchste, niedrigste und durchschnittliche Geschwindigkeit. Siehe unsere vollständige Erklärung zu Geschwindigkeitstests für weitere Einzelheiten.

Also – diese Ergebnisse sind wirklich gut. Das ist recht überraschend, da ein Problem von NordVPN eigentlich schon immer die dürftige Performance in Sachen Geschwindigkeit war. Diese Tests wurden am Vormittag britischer Zeit durchgeführt, deshalb habe ich sie am frühen Nachmittag wiederholt…

Wie man sieht, waren die (Download-)Ergebnisse zu fortgeschrittener Tageszeit deutlich weniger beeindruckend. Ich schätze, dass dies mit der Aufwachzeit der Amerikaner zusammenhängt. Für mich ist es ein starker Hinweis, dass NordVPN erheblich an Nutzern überlastet ist.

Also keine IPv4- oder WebRTC-Leaks, aber NordVPN lässt sehr wohl deine echte IPv6-Adresse durch. Beachte bitte, dass es sich bei diesen Private RFC IPs nur um lokale IPs handelt. Sie können nicht zur Identifizierung einer Person genutzt werden und stellen daher kein IP-Leak dar.

NordVPN räumt selbst ein, dass man IPv6-Leaks nicht verhindert. Es werden zwar Anweisungen zur manuellen Abschaltung von IPv6 unter Windows und OS X geliefert, diese verstecken sich allerdings im Supportbereich der Website.

Wenn NordVPN IPv6-Leaks nicht verhindern kann (was viele andere Anbieter jedoch problemlos schaffen), dann bin ich der Ansicht, dass man auf dieses Problem zumindest gut sichtbar hinweisen sollte, um die eigenen Nutzer vor der Gefahr zu warnen!

Wie vorher bereits angemerkt, funktioniert das amerikanische Netflix bei Verbindung mit einem beliebigen Server. Mit Freude konnte ich feststellen, dass bei Verbindung mit einem Server im Vereinigten Königreich auch der BBC iPlayer funktionierte.

Andere Plattformen

NordVPN bietet jeweils eigene Apps für Windows, Mac OS X, iOS und Android an. Außerdem sind für diese Plattformen sowie auch für Linux (Ubuntu und Raspberry Pi), Blackberry 10, Chromium und verschiedene Router und NAS-Systeme Anleitungen zur manuellen Einrichtung abrufbar. Diese Leitfäden erscheinen zwar etwas minimalistisch, sollten aber genügen.

Es ist auch möglich, bei Flashrouters einen vorkonfigurierten NordVPN-Router zu kaufen.

Die Android-App

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Die App sieht dem Windows-Client bemerkenswert ähnlich – gut!

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Ich habe während der Nutzung der Android-App keine IPv4- oder WebRTC-Leaks festgestellt. Denk aber bitte daran, dass IPv6-Leaks von der NordVPN-Software nicht blockiert werden.

Weitere/kostenlose Dienste

NordVPN bietet eine Reihe von Privatsphärenfeatures, die für jedermann (nicht nur für Abonnenten) kostenlos nutzbar sind. Dazu gehören ein Web-Proxy, ein YouTube-Proxy und eine Liste kostenloser Proxy-Server. Auf solche Tools würde ich mich zwar im Zweifelsfall nicht verlassen, es ist aber dennoch nett, dass NordVPN sie zur Verfügung stellt.

Fazit

Was mir gefallen hat:

  • Keine Logs
  • Sitz in Panama (hervorragend für Privatsphäre)
  • Sechs gleichzeitige Verbindungen
  • Server in 58 Ländern
  • P2P: Ja
  • Kostenloser dreitägiger Testzeitraum
  • 30-tägige Geld-zurück-Garantie
  • Bitcoin wird akzeptiert
  • Gute Verschlüsselung
  • VPN-Zugriff für China über obfsproxy
  • Smart-DNS-Dienst (wenn er funktioniert)
  • Funktioniert für amerikanisches Netflix und BBC iPlayer
  • Socks5-Proxys
  • Dedizierte IP auf Anfrage erhältlich
  • Double VPN (ich habe meine leichten Zweifel, aber anderen gefällt es)
  • Pro App einstellbarer Kill Switch (nicht firewallbasiert)

Was mich nicht überzeugt hat:

  • Tor über VPN (Nutzung des Tor-Browsers über VPN ist sicherer)

Was mich extrem gestört hat:

  • IPv6-Leaks

NordVPN ist zweifellos ein Dienst mit sehr gutem Funktionsumfang. Die Tatsache, dass sich der Sitz in Panama befindet und keine Logs geführt werden, ist außerdem sehr attraktiv für alle, denen die Privatsphäre ein Anliegen ist. Die Software sieht gut aus und funktioniert auch weitgehend gut. Leider werden jedoch keine IPv6-Leaks verhindert und ich finde nicht, dass NordVPN die Nutzer in ausreichendem Maße vor diesem Problem warnt.

Überrascht hat mich außerdem die wenig hilfreiche Haltung des Support-Teams von NordVPN, als bei mir technische Probleme auftraten. Böses NordVPN!

IPv6-Leaks können allerdings behoben werden und den meisten Nutzern werden meine technischen Probleme nicht begegnen. Ohnehin bieten der kostenlose dreitägige Testzeitraum und die 30-tägige Geld-zurück-Garantie reichlich Gelegenheit, um sicherzustellen, dass alles wie vorgesehen funktioniert. Ein Problem bleibt allerdings die Geschwindigkeit.

Mit NordVPN bekommst du einen sehr funktionsreichen, privatsphärenfreundlichen VPN-Dienst. Zwar machen ihm einige ernsthafte Schwachpunkte zu schaffen – unterm Strich bin ich allerdings der Ansicht, dass die Pluspunkte die Minuspunkte überwiegen.

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Douglas Crawford

Geschrieben von

Veröffentlicht auf: Juni 21, 2018.

June 22nd, 2018

I am a freelance writer, technology enthusiast, and lover of life who enjoys spinning words and sharing knowledge for a living. You can now follow me on Twitter - @douglasjcrawf.

164 Antworten auf “NordVPN – 2018

  1. Hi Douglas, firstly I would like to thank you for answering every comment on this website. It is nice to see someone is managing community so well. I would like to ask if you have tried new nordvpn feature android tv app? Can’t find info about it here. Is it worth to try? I’ve heard different thoughts about it and can’t decide should I use it on my tv. Cheers!

    1. Hi Patrickson,

      I haven’t tried it yet, but it should work well. Android TV apps are simply Android apps that have been reskinned to work better on a large screen and with a remote control. The core functionality for NordVPN’s one should be identical to its regular Android app. When I get round to re-reviewing NordVPN I will include a look at its Android TV app.

  2. There is speculation on the internet that NordVPN is owned by Tesonet. Tesonet is a data mining company based in Lithuania. Which means it operates under EU Law.
    No comment from NordVPN as of yet but hopefully they can now finally tell us who their parent is.
    It would be great to get an offical answer from NordVPN and if they are owned by Tesonet, this review will reflect this.

    I just signed up for the 3 year deal, confident in the numerous good reviews for NordVPN.

    Installation:
    No problems…about as good as the other providers I’ve used (IPVanish, PureVPN, VPN Unlimited, ExpressVPN)

    Windows Software:
    Takes a relatively long time to connect, but I’ve noticed the same for the other providers as well. Sometimes it seems like a few minutes before a new ip is secured.

    I have already experienced a few instances where it says it has connected but I don’t have an IP address or connectivity. I have to disconnect then reconnect, sometimes wasting 5 minutes or more. I suspect that the popularity of NordVPN is degrading this service, but who knows?

    I tried the “auto connect on startup” feature once, then disabled it. Afterward, it always auto-connects upon system startup, even though the feature slider shows it’s disabled. This is not a big issue unless you want to use your connection immediately and not wait 2 minutes to connect, every time you boot.

    Site Connections:
    NO AMAZON FROM Nord U.S. SERVERS! I have not been able to connect to any Amazon servers while connected through any U.S. Nord servers, contrary to the statement on their support page. When I connected through Canada, the main Amazon page took a FEW MINUTES to load, and the site rendered incorrectly. This is a problem, as I would like to make purchases on Amazon while correctly localized in the U.S. (prevents erroneous card fraud notices). This is a NordVPN disqualifier for me.

    I submitted a support ticket, but I don’t expect Nord to give me a reasonable solution for such a fundamental problem. We’ll see.

    I signed up for ExpressVPN just to compare, and I have none of the software issues or Amazon connectivity issues described above, as well as ~100Mbps xfer speeds. I’ll probably cancel Nord and see how Express works for a while, despite the cost increase.

    1. I bought a new pair of Nike from Amazon today and I was logged to Nord during the payment. It worked without any issues for me. Not sure but maybe they solved your problem.

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