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Die 5 besten Linux VPN-Dienste für 2018

Wenn einem die eigene Privatsphäre auch nur das Geringste wert ist, sollte man statt eines kommerziellen Desktop-Betriebssystems (OS) wie Microsoft Windows oder Apple OSX Linux verwenden. Linux ist in verschiedenen Varianten (auch bekannt als Distributionen) erhältlich, aber beinahe alle von ihnen sind kostenlose Open-Source Software („free and open source software“ oder FOSS). Natürlich benötigt man als Linux-Nutzer auch einen entsprechenden Schutz durch ein gutes Linux VPN!

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Linux Distributionen sind üblicherweise weitaus sicherer als deren kommerzielle Rivalen. Außerdem schicken sie auch keine riesige Fülle persönlicher Daten zurück an ihre Elternunternehmen. Das macht Linux zum idealen Betriebssystem für den sicherheits- und privatsphärebewussten Nutzer (von denen – da dieser Artikel auf einer VPN-Website steht- Du bestimmt auch einer bist!).

Linux ist nur auf einer Handvoll Desktop-Computern das primäre Betriebs-system, obwohl es das beliebteste OS für den Betrieb von Servern ist. Glücklicherweise wird Linux von genau den Privatsphäre-Freaks bevorzugt, die auch VPN nutzen und daher gibt es einen guten Support von VPN-Providern.

In vielen Fällen besteht dieser Support aus einem Setup für den typischen Open-Source Linux-Client. Es gibt aber auch manche Provider, die ihre eigene voll ausgestattete Linux-Software anbieten (oder irgendetwas dazwischen)…

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VPNs für Linux Distributionen – Die Auswahl

Es gibt eine lächerlich große Summe verschiedener Linux Distributionen da draußen, die häufig ganz speziellen Anforderungen entsprechen. Sichere Linux Distributionen so wie Tails sind ein gutes Beispiel dafür, aber ihr starker Fokus auf Sicherheit macht sie eher zu speziell für den täglichen Gebrauch als „Windows-Ersatz“-OS.

Obwohl man einige Kompromisse eingehen muss, sind beliebte Linux Versionen wie Linux Ubuntu und Linux Mint immer noch um einiges sicherer als Windows und sie telefonieren nicht nach Hause.

AirVPN in Linux

Der AirVPN-Client für Linux (“Eddie”) ist identisch zu seinen voll ausgestatteten Windows- und OSX-Geschwistern

Man sollte vermutlich an dieser Stelle erwähnen, dass Ubuntu einen ziemlichen Alarm unter Privatsphäre-Aktivisten auslöste aufgrund einiger „Funktionen“, die Nutzerdaten an Dritte, hauptsächlich Amazon, weitergegeben haben. Zum Glück wurden diese “Funktionen” seit Ubuntu 16.04 LTS standardmäßig abgeschaltet.

Benutzerdefinierte Linux VPN Clients

Wenn man die Zusammenfassungen der VPN oben gelesen hat, merkt man, dass nur AirVPN und Mullvad (edit: und PIA) voll benutzerdefinierbare VPN-Software für Linux-Systeme anbietet. In allen dieser Fälle sind die Clients Open-Source und zufälligerweise sind AirVPN und Mullvad auch meine persönlichen Favoriten unter den VPN-Diensten.

Dies sind nach aktuellem Stand die einzigen VPN-Anbieter, die meines Wissens solche Software anbieten. Es könnte andere geben, aber falls das so ist, bin ich nicht auf sie aufmerksam geworden, weil sie guten Linux VPN-Service bieten.

Mullvad Linux 2

Der Vorteil von benutzerdefinierter Linux VPN-Software ist die Verfügbarkeit einiger wertvoller fortgeschrittener Funktionen wie Schutz vor DNS-Leak und ein Kill-Switch

ExpressVPN 2

Der Kommandozeilen-Client von ExpressVPN ist eine ganz simple Angelegenheit.

Der Open-Source OpenVPN-Client

Das Open-Source OpenVPN-Paket für Linux von OpenVPN Technologies ist eine feines Stück Software und funktioniert sehr gut. Die meisten VPN-Anbieter bieten keine benutzerdefinierten VPN-Clients für Linux, aber viele liefern detaillierte Setup-Anleitungen, um den generischen OpenVPN Linux-Client für ihren Dienst zu konfigurieren.

Meistens sind diese Anleitungen an Ubuntu-/Debian-User gerichtet, aber wen man annimmt, dass sich jeder mit der Nutzung seiner bevorzugten Distribution auskennt, sollte es kein Problem darstellen, die Anleitungen auch in in dem Fall umzusetzen.

Es ist erwähnenswert, dass auch bei fehlendem Linux-Support eines Providers die OpenVPN-Konfigurationsdateien mit ziemlicher Sicherheit mit dem Open-Source OpenVPN Linux-Client genutzt werden können. Das bedeutet, dass jeder VPN-Dienst, der OpenVPN unterstützt (also fast alle), mit Linux-Systemen nutzbar ist.

Die Schattenseite des generischen Clients ist das Fehlen der fortgeschrittenen Funktonen wie Schutz vor DNS-Leak und ein Kill-Switch, die sich häufig in benutzerdefinierter Software finden. Die gute Nachricht ist, dass diese iptables kein Problem haben sollten, ihre eigenen Firewall-Regeln zu erzeugen, um sicherzustellen, dass außerhalb des VPN keine Verbindungen erlaubt sind.

VPN innerhalb einer virtuellen Linux-Maschine

Außer als Ersatz für ein Desktop-OS funktioniert das Linux-Betriebssystem auch sehr gut innerhalb virtueller Maschinen (VM) wie der Oracle VM VirtualBox. Dies kann dabei helfen, das „echte“ OS vor Viren und anderen Bedrohungen aus dem Internet abzuschirmen. Es kann auch helfen, Fingerprinting und andere Formen des Online-Trackings zu vermeiden, da man die VM am Ende einer Sitzung einfach abschalten kann (und damit das gesamte OS auf Werkseinstellungen zurücksetzt).

In Bezug auf VPNs kann der Betrieb eines Linux VPN innerhalb einer VM für zwei Dinge nützlich sein:

  1. Künstliches Split-Tunneling

Man kann ein Linux VPN innerhalb der VM betreiben und nicht im Haupt-OS. Dadurch kann man mit dem Primär-OS Websites besuchen, auf denen man seine echte IP nicht verschleiern möchte. Für Websites, auf denen man dies möchte (oder für anderweitigen Schutz, wie beim P2P-Torrenting), nutzt man die virtuelle Maschine.

Diese Konfiguration ermöglicht die Nutzung von Diensten, die mit VPN-Nutzern sonst nicht zusammenspielen, zum Beispiel ein US-Bürger, der auf US-Netflix zugreifen möchte. Das ist außerdem sehr gut für diejenigen, die sich darum sorgen, dass ihre echte Identität mit dem VPN-Account in Verbindung gebracht wird, wenn sie Dienste wie Google und Facebook nutzen.

  1. Double-Hop VPN

Man kann sich mit einem Linux VPN innerhalb der virtuellen Maschine und im Primär-OS verbinden. Dies kann über völlig verschiedene VPN-Dienste erfolgen und dabei helfen, die VPN-“Spur” zu verschleiern, da ein Gegenspieler diese durch 2 (oder mehrere)* separate VPN-Server und/oder –Dienste zurückverfolgen müsste.

Ich selbst zweifle ein wenig an diesem Vorgehen, aus Gründen, die in meinem Leitfaden zum href="/chaining-vpn-servers-double-vpn/">Wechseln von VPN-Servern (oder “Double VPN”) . beschrieben sind. Man kann natürlich auch anderer Meinung sein.

Chaining VPN servers

Hier sehen wir Double-Hop-VPN mit einer Linux VM in Aktion

*Theoretisch kann man mehrere VMs innerhalb anderer VMs nutzen, um eine Multi-Hop VPN-Konfiguration zu erreichen. Praktisch habe ich allerdings noch keine VM innerhalb einer anderen VM zum Laufen bekommen.

Man muss beachten, dass bei der Verbindung zu einem VPN im Primär-OS die Internetverbindung innerhalb einer VM ohne VPN-Nutzung über den VPN geroutet wird. Das heißt, dass die IP-Adresse beim Browsen innerhalb der VM für den VPN-Server, mit dem das Primär-OS verbunden ist, sichtbar ist.

Fazit

Für eine volle GUI-VPN-Erfahrung in Linux sind AirVPN und Mullvad so ziemlich die einzig guten Linux VPN Optionen. Das ist allerdings kein Problem, da beide großartige Dienste sind! Nutzer anderer VPN-Dienste müssen sich auch keine Sorgen machen, da der Open-Source OpenVPN Linux-Client sehr gut funktioniert.

Wenn man wirklich Schnickschnack wie Schutz vor DNS-Leak und einen Kill-Switch nutzen möchte, kann man dies mit iptables tun. Ich bin mir sicher, dass man als Linux-Nutzer schon daran gewöhnt ist, die Ärmel hochzukrempeln und herumzubasteln, um die Dinge nach seinen Wünschen zum Laufen zu bekommen!

Die besten VPNs für Linux - Zusammenfassung

[top5table AirVPN Mullvad ExpressVPN PrivateInternetAccess IVPN ratings="5,4.6,4.2,4,3.7" AirVPN="/goto/airvpn_linux" Mullvad="/goto/mullvad_linux" ExpressVPN="/goto/expressvpn_linux" PrivateInternetAccess="/goto/pia_linux" IVPN="/goto/ivpn_linux"]

Geschrieben von: Douglas Crawford

I am a freelance writer, technology enthusiast, and lover of life who enjoys spinning words and sharing knowledge for a living. You can now follow me on Twitter - @douglasjcrawf.

17 Comments

  1. Not Given
    auf November 21, 2018
    Antworten

    Hi, Mullvad are dropping their 32-bit Linux client, so you shouldn't really list them in this article.

    1. PureVPN ? Antwortet zum Not Given
      auf December 1, 2018
      Antworten

      PureVPN Helped the FBI with Logs. In October 2017, a document related to US District Court of Massachusetts shows that contrary to the company's claims, PureVPN does log user IP addresses as it was able to provide this information to the FBI.

      1. douglas Antwortet zum PureVPN ?
        auf December 3, 2018
        Antworten

        Hi PureVPN?, Indeed https://www.bestvpn.com/privacy-news/fbi-solves-case-vpn-lies/ .

    2. Nerd Antwortet zum Not Given
      auf December 4, 2018
      Antworten

      Who even has 32bit only hardware? Give me a break. If you are still only using 32bit, go back to the 1990s.

    3. douglas Antwortet zum Not Given
      auf November 22, 2018
      Antworten

      Hi Not Given, Can you please point to a source for this? The latest stable version (from just last week!) update includes improvements to the Linux client (https://www.mullvad.net/en/blog/2018/11/15/update-your-app-new-stable-version-20185/ ).

  2. Louis A. Coleman
    auf July 3, 2018
    Antworten

    Virtual Private Network helps you to secure your connection.By the way thanks for sharing this informative article!.

  3. Richard G
    auf May 18, 2018
    Antworten

    Mullvad does support UK servers, it has 2 that I know of - one in London and one in Manchester

    1. Douglas Crawford Antwortet zum Richard G
      auf May 21, 2018
      Antworten

      Hi Richard, Indeed, and thanks to pointing this out. The provider summary in this article is outdated (although I have just fixed this issue). As I clearly state in my full Mullvad Review, Mulvad does now support UK servers. We are currently working on a way to ensure summary details across our articles stay as up-to-date as possible).

  4. JorkanoFaln
    auf February 24, 2018
    Antworten

    Hi, You forgot about perfect privacy vpn in your review this vpn has a linux GUI client and complies with privacytools.io criteria. I don't understand why NordVPN is the second best VPN for Linux, if the latter doesn't even have a client for Linux. The VPN services, I know have a Linux client are: Perfect-Privacy (GUI), Mullvad (GUI), AirVPN (GUI), Private Internet Access (GUI) as well as Expressvpn (CLI). Could you also write an article on the best VPNs for hackers (white hat) and tech professionals?

    1. Douglas Crawford Antwortet zum JorkanoFaln
      auf February 26, 2018
      Antworten

      Hi JorkanoFaln, Yeah. I have raised this point with our team before. Our 5 Best lists are a group decision, and the team decided the overall advantages of NordVPN and CyberGhost outweighed the fact that they don't have dedicated Linux clients. Pefect Privacy and PIA are both good VPN services, however, so I will raise the issue again.

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