Die 5 besten VPNs für Torrent, P2P, Filesharing

Die Bezeichnungen torrenten, „herunterladen“, P2P (Peer-to-Peer) und Filesharing bedeuten im Grunde alle dasselbe. Nämlich, Inhalte über das BitTorrent-Protokoll entgegenzunehmen. Die Art und Weise, in der das BitTorrent-Protokoll arbeitet, bedeutet jedoch, dass VPNs für das Torrenten unerlässlich sind, wenn du während des Downloads kein Risiko eingehen willst.

BitTorrent ist eine sehr effiziente Möglichkeit, Dateien herunterzuladen, und die Tatsache, dass keine zentralen Server erforderlich sind, ist ein Garant für seine Beliebtheit unter jenen Nutzern, die recht unbekümmert mit Fragen des Urheberrechts umgehen. Leider sind die Inhaber von Urheberrechten sehr wohl mit solchen Fragen befasst. Und an dieser Stelle kann das BitTorrent-Protokoll etwas sein, auf das sich seine Nutzer verlassen können.

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Wie die letzten beiden von mir aufgeführten Synonyme (P2P und Filesharing) nahelegen, teilst du dir beim „Herunterladen“ einer Torrent-Datei tatsächlich Segmente einer Datei, die andere ebenfalls herunterladen oder teilen.

Ein möglicherweise unschöner Nebeneffekt ist der, dass alle diese „Peers“ deine IP-Adresse sehen können (und umgekehrt).

VPN for torrents

Hier in Vuze sehe ich leicht die IP-Adresse von jedem anderen, der dieselbe Datei nutzt wie ich.

Es sollte also niemanden verwundern, dass die Inhaber von Urheberrechten routinemäßig P2P-Downloads ihres geistigen Eigentums (Intellectual Property, IP) überwachen, um „Raubkopierer“ zu fangen. Die gute Nachricht ist, dass du, wenn du mit einem VPN torrentest, davor sicher bist, solange der Provider P2P erlaubt. Aber nicht alle erlauben das!

Schau dir unten unsere Liste der besten VPNs für Torrent-Dienste an und mache dich dann in der umfassenden Erörterung mit diesem Thema vertraut.

Torrent und P2P VPN – Überlegungens

Wie werde ich durch Torrent-VPNs geschützt?

Bei Einsatz eines VPN wird durch einen VPN-Anbieter eine verschlüsselte Verbindung zwischen deinem Computer und einem VPN-Server aufgebaut. Dieser VPN-Server agiert dann als Proxy und sitzt zwischen dir und dem Internet. Eine vollständige Erörterung über die damit verbundenen Vorteile findest du in meiner Anleitung VPNs für Einsteiger. In Bezug auf P2P sind die wichtigsten Punkte:

  • Dein ISP kann nicht sehen, was du alles im Internet machst, weil alle Daten, die dein Computer und der VPN-Server austauschen, verschlüsselt sind. Dies bedeutet, dass dein ISP nicht sehen kann, dass du torrentest, schon gar nicht, was.
  • Wer auch immer das Internet beobachtet (z. B. Inhaber von Urheberrechten, welche die IP-Adressen von Torrent-Nutzern überwachen, die ihre Inhalte herunterladen), sieht die IP-Adresse des VPN-Servers, nicht aber deine echte IP-Adresse. Mit anderen Worten, ein VPN verbirgt deine echte IP-Adresse. Dies bedeutet natürlich, dass letzten Endes der VPN-Anbieter die Prügel von den Copyright-Inhabern einstecken muss und nicht du...
  • Durch die Verbindung zu VPN-Servern in Ländern, die Websites aus urheberrechtlichen Gründen nicht zensieren, sind dir Torrent-Sites zugänglich, die in aller Regel für dich blockiert wären.

Wahl eines guten Torrent-VPN

In Bezug auf die Technologie kann dich fast jeder VPN-Dienst recht gut vor Copyright-Inhabern schützen. Viele können das jedoch nicht.

Das mag ethische Gründe haben, oder (weitaus häufiger) weil die Rechtslage, auf der das VPN basiert, keinerlei Kompromisse gegenüber Urheberrechtsverletzungen kennt, sodass sich der Ärger nicht lohnt, P2P auf den Servern zu ermöglichen. Aus ähnlichen Gründen erlauben tatsächlich einige VPN-Anbieter das Torrenten auf manchen ihrer Server, auf anderen wiederum nicht (oft nicht auf Servern in den USA oder Großbritannien).

Lasst mich erwähnen, dass es im Grunde keine kostenlosen VPNs für Torrent gibt (mit einer Ausnahme, soweit ich weiß). Die Aufregung mit wütenden Copyright-Inhabern, die ihre Rechte einfordern, ist bei weitem ein zu großer Aufwand, wenn die Nutzer nicht einmal für diesen Dienst bezahlen!

Viele kostenpflichtige VPN-Anbieter machen jedoch ihre Arbeit beim Schutz ihrer P2P-Kunden sehr gut. Und wenn ein VPN-Anbieter mit seinem Service das Torrenten ermöglicht, dann beruht seine geschäftliche Reputation auf der Fähigkeit, dies tatsächlich zu tun.

Wenn also ein Anbieter P2P erlaubt, dann bist du auch sicher. Denke aber daran, ihn erst einmal zu überprüfen. Wenn du das nicht machst, dann bekommt dein ISP möglicherweise DMCA und ähnliche Warnungen und wird dir bitterböse Briefe schreiben. Dein ISP könnte sogar deine Daten direkt an die Copyright-Inhaber und deren Anwälte weitergeben...

Vuze

Der Vuze-BitTorrent-Client ermöglicht dir einen Anschluss von Vuze an deine VPN-Schnittstelle, sodass Daten nur bei aktiver VPN-Verbindung heruntergeladen (und verbreitet) werden.

Spekulative Rechnungsstellung und derlei Hässliches mehr

Länder wie Großbritannien und Indien gehen schärfer gegen Online-Copyright-Verletzungen vor (zumindest auf dem Papier), aber meist wird Piraterie hier als Kavaliersdelikt gesehen und nicht so sehr als Straftat. Auch wenn das bedeutet, dass du bei einer Entdeckung nicht ins Gefängnis musst, heißt das nicht, dass du so einfach ungeschoren davonkommst.

Die allgemein übliche Strafe sind schriftliche Verwarnungen deines ISP. Wenn du zu viele davon ignorierst, dann wird dein Service gedrosselt oder gar gekündigt. Theoretisch kannst du auch wegen zivilrechtlicher Schadenersatzforderungen von Urheberrechtsinhabern vor Gericht gezerrt und zur Zahlung von Tausenden von Dollar verdonnert werden.

Wie das Leben so spielt, ist aber das Durchsetzen solcher Gerichtsbeschlüsse nicht gerade einfach. Deshalb beschäftigen Rechteinhaber oft „Copyright-Trolle“, um aus der Piraterie ihrer IP möglichst viel Kapital zu schlagen. Gemacht wird das mit der Taktik der „spekulativen Rechnungsstellung“ – bei Verstößen gegen das Urheberrecht wird den beschuldigten Opfern mit der vollen Härte des Gesetzes (und den damit verbundenen Gerichtsgebühren) gedroht, wenn sie sich nicht auf einen außergerichtlichen Vergleich und die Zahlung eines Teilbetrages einlassen.

Wenn dir das passiert, dann ziehe den offiziellen Leitfaden der britischen Regierung zu Rate und (meiner Meinung nach sehr viel nützlicher) das Handbuch zur spekulativen Rechnungsstellung (Speculative Invoicing Handbook) von TorrentFreak. Beide Dokumente beziehen sich auf das Vereinigte Königreich, aber die in ihnen vermittelten Ratschläge sind auch im Großen und Ganzen nützlich, wenn du auf dem europäischen Festland oder in Nordamerika lebst.

Das sollte jedoch nie ein Problem sein, wenn du für das Torrenten ein VPN einsetzt.

So kontrollierst du den Schutz durch deine Torrent-VPNs

Während du mit deinem VPN-Dienst verbunden bist:

  1. Besuche IPLeak.net. Wenn du deine echte IP-Adresse oder eine im Zugehörigkeitsbereich deines ISP nicht sehen kannst, dann bist du geschützt.

Eigentlich brauchst du nichts weiter zu tun, aber wenn du ein unter Verfolgungswahn leidender Android sein solltest, dann kannst du außerdem prüfen, ob dein BitTorrent-Client deine wahre IP-Adresse verrät. So gehst du vor:

  1. Noch auf der Website von IPLeak.net und mit deinem VPN verbunden, scrolle hinunter bis zu „Torrent Address Detection“ und füge den Magnetlink deinem Torrent-Client hinzu.

IPleak.net wird die IP-Adresse eines jeden (ja, auch deine) überwachen, der die eindeutig generierte Torrent-Testdatei ebenfalls benutzt. Nach einigen Minuten beginnt die Website IPleak.net mit der Anzeige der Ergebnisse:

torrent address detection

Auch hier wieder, solange keine der angezeigten IP-Adressen dir oder deinem ISP gehört, ist für dich alles in Ordnung

Denke daran, dass du immer irgendeinen Killswitch nutzen solltest, wenn du – was auch immer – herunterlädst. Wenn du das nicht machst, dann können Aussetzer im VPN dazu führen, dass deine IP-Adresse für die ganze Welt sichtbar wird. Oft über mehrere Stunden am Stück, falls du deine Downloads unbeaufsichtigt lässt!

Port Forwarding

Einige P2P-VPNs unterstützen die Portweiterleitung. Dies ist (zumindest theoretisch) ideal für Filesharer, da es Probleme im Zusammenhang mit dem Einsatz von NAT Firewalls überwinden kann. Die meisten VPN-Anbieter verwenden NAT-Firewalls zur Abschirmung ihrer Nutzer vor dem aus dem Internet eingehenden Datenverkehr. Aber wenn diese eingehenden Daten einen P2P-Verkehr enthalten, dann kann das zu Problemen führen.

VPN-NAT-Firewalls können nicht nur dich, den einzelnen Nutzer, beeinträchtigen, indem deine Downloads langsamer werden, sondern sie können das gesamte P2P-Netzwerk für alle Nutzer in die Knie zwingen. Die Lösung dieses Problems lautet Portweiterleitung („Port Forwarding“), welche dir erlaubt, einen Port in der NAT-Firewall zu öffnen, durch den der P2P-Datenverkehr fließen kann.

Das sollte deinen persönlichen Download beschleunigen und helfen, das gesamte P2P-Netzwerk effizienter zu gestalten. Für einen maximalen Nutzen aus der Portweiterleitung muss dein Torrent-Client wissen, welcher der Ports geöffnet ist. Dann kann er auf eingehende Verbindungen reagieren.

Bei einigen Clients muss das von Hand eingestellt werden, während andere solche Technologien unterstützen wie das NAT Port Mapping Protocol (NAT-PMP) und das UPnP Port-Mapping. Diese Technologien zielen darauf ab, dir Arbeit durch Automatisieren des Ablaufs abzunehmen.

The qBit Torrent client

qBittorrent ist ein einfacher Open-Source-BitTorrent-Client, der UPnP / NAT-PMP- Portweiterleitung unterstützt

Beste Torrent-VPNs – Zusammenfassung

In der Schweiz ist das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Inhalten für private Zwecke gesetzlich erlaubt. Und an vielen Orten außerhalb Europas und der Englisch sprechenden Welt kümmert sich niemand wirklich darum. Wenn du an einem Ort lebst, an dem die Copyright-Piraterie sehr wohl ein Thema ist, bist du – ehrlich gesagt – verrückt, wenn du in einem P2P ohne den Schutz eines VPN irgendetwas herunterlädst.

12 Comments

  1. Louis Coleman
    auf July 17, 2018
    Antworten

    Hi thanks for sharing this. I think all that you said are correct. But just to add up, if you'd like to save money, we can also use some other free VPNs from playstore. I am using VPN FREE for several years now and i can say that it's great and safe.

    1. Johnny Antwortet zum Louis Coleman
      auf December 8, 2018
      Antworten

      A free VPN must be as safe as facebook privacy.

  2. dude
    auf June 30, 2018
    Antworten

    Just started using PIA... and in the first week got a little copyright infringement letter. wouldnt recommend them at all.

    1. Douglas Crawford Antwortet zum dude
      auf July 2, 2018
      Antworten

      Hi dude, Ouch! I must say that I'm surprised. PIA has a good reputation for protecting its customers.

  3. Manny
    auf May 25, 2018
    Antworten

    Any reviews on privateinternetaccess?

    1. Douglas Crawford Antwortet zum Manny
      auf May 25, 2018
      Antworten

      Hi Manny, Private Internet Access Review :).

  4. chris
    auf April 9, 2018
    Antworten

    how come you have not reviewed Torrent Privacy in your list?

    1. Douglas Crawford Antwortet zum chris
      auf April 16, 2018
      Antworten

      Hi chris, We simply haven't got round to reviewing TorrentPrivacy yet (there are a lot of new VPN services out there!). I am therefore not familiar with its service, so have no idea whether it would qualify for this 5 best list - but it would be up against well established and highly professional competition.

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